Montag, 14. April 2014

Prague Patchwork Meeting

Wenn Gutes liegt so nah, dann braucht man eine Weile bis man wirklich mal hinkommt.

In den 10 Jahren in denen ich in Nürnberg gewohnt habe, habe ich es nicht geschafft. Jetzt wo ich noch 100 Kilometer weiter weg wohne, da endlich ....

Ein langes Wochenende in Prag !!°

Und dann auch noch wegen der Textilkunst, wegen dem Prager Patchwork Meeting.

Vorausgegangen ist natürlich ein kleiner Wettbewerb - wer näht die schönsten Krawatten ?? Und unsere sollten nach dem Farbkreis genäht werden.

Soweit so gut !°

Aber könnt ihr euch vorstellen, dass ich Krawatten nähe??

So komische längliche Teile, die sich die Herren der Schöpfung um den Hals binden und dann auch noch meinen sie wären schick. Gehtjagarnicht. Zumal ich diese "Dinger" nicht wirklich schick finde. Eigentlich eher schräkklisch !° Manche "Binder" sollten sogar verboten werden. Zum Beispiel karierte. Dasgehtgleichzweimalgarnicht. Direkt gefolgt von gepunkteten .....

Denn es geht auch phantasievoller !!°

Oder es geht auch "künstlich" - vielmehr "kunstvoll".

So habe ich natürlich keine "Binder" genäht, sondern Kunstwerke für an die Wand. Zum aufhängen, zum anschauen und schön finden. Und zum kleine Details entdecken und dann darüber nachdenken, was es wohl heißen könnte oder bedeuten mag. Des Künstlers Gedanken sind vielfältig wenn er an einem Werk arbeitet.


So hat denn mein Krawattenprojekt auch Namen:

Business 1 - 4


Hier noch ein paar Detailaufnahmen und die Beschreibung zu den Titeln.


Krawatte Nr. 3 

Arbeit
Verpflichtung
Leistung
Bezahlung
Gleichstellung ??


Krawatte Nr. 2

Beruf
Berufung
Erfüllung
Zufriedenheit
Erfolg ??


Krawatte Nr. 1

Binder
Bindung
Knebelung
Verträge
Loyalität ??





Krawatte Nr. 4 - die rosafarbenen habe ich leider noch nicht fotografiert.

Sie hat etwas mit Mode, Diktat, Symbolen und Anpassung zu tun. Ihr widme ich dann ein ganzes Posting, weil ich dieses Thema wichtig finde und auch absolut überflüssig.

Und dann zeige ich euch auch noch gerne ein paar andere Werke 
- wundervolle textile Kunstwerke - 
aus Prag.
Und selbstverständlich auch die Krawatten nach dem Farbkreis. 
Morgen.
Ihr dürft also wie immer neugierig bleiben.


Mittwoch, 2. April 2014

Meine Bewerbung

für den 2. Vorstand der Patchwork Gilde e.V.

Warum macht man so etwas ??

Tja - weil man voller Ideen und Enthusiasmus ist. Weil man denkt, dass man in einem Gremium, in einem Verein, doch mehr erreichen kann, als alleine.

Alleine kämpfe ich schon seit vielen Jahren. Und ich kämpfe gerne, weil ich vielleicht zu den Kämpfertypen gehöre. Aber sich so alleine für eine Sache einsetzen braucht viel Energie. Und warum nicht die Energie von anderen mitnutzen, dass man auch mehr als nur Schritt für Schritt weiterkommt.

Ich hoffe. Ich hoffe sehr, dass ich als 2. Vositzende der Gilde die Möglichkeit habe, Türen zu öffnen. Türen für die Textilkunst.

Wie so viele von uns habe auch ich vor ca. 30 Jahren mit dem traditionellen Patchwork begonnen. Damals gab es fast noch gar nichts. Noch nicht mal ein Lineal, geschweige denn eine Schneidematte. Und bitte was ist ein Log Cabin, Flying Geese ... Stufen zum Gericht ???

So habe ich auch hier von Anfang an erst einmal alleine meine Spuren verfolgt. Unterbrochen von Kinder zur Welt bringen, Kochen, Spülen, Aufräumen, Schule, Weiterbildung, Arbeiten ....

ein ganz normales Frauenleben !!°

Und nebenbei wurde natürlich immer mal wieder die Nähmaschine ausgepackt. Mal mehr, mal weniger.

Auch war ich ein Mitglied der Patchwork Gilde der ersten Stunde !!°

Damals hatte ich - wenn ich mich richtig erinneren - die Mitgliedsnummer 14 !!°

Dann kam ein Umzug, dann kam ein Auslandaufenthalt und eine Abmeldung bei der Gilde.

Jahre später. Wieder etwas zur Ruhe gekommen bin ich dann wieder bei der Gilde eingetreten. Mittlerweile hatte ich auch ein Geschäft für Patchwork & mehr. "Stickliesel" hieß diese kleine Geschäft, dass ich in Hersbruck hatte. Stickliesel auch deshalb, weil ich damals schon gerne gestickt, genäht und gestichelt habe.

Aus der Stickliesel ist dann Jahre später die "Südtstadt.Galerie für Textilkunst" in Nürnberg geworden.  Und dann vor zweieinhalb Jahren die "textil.ART.galerie" in Dinkelsbühl.

Die gibt es immer noch und jetzt hat sie noch den Zusatz:




Hier, und wie schon in den letzten Jahren, stelle ich Textilkunst aus.

Philosophie meiner Galerie ist ...... schaut einfach mal auf meine Homepage rüber (dann muss ich nicht immer alles zweimal schreiben)

Und warum ich mich jetzt erst für den 2. Vorstand bewerbe ??

Weil sich jetzt erst die Gelegenheit dazu ergibt. Weil sich jetzt erst Dinge ereignet haben, die mich dazu veranlasst haben. Weil ich jetzt erst Sabine Weninger-Dietrich - bei der Eröffnung meiner Galerie im Hechtzwinger - kennen gelernt habe. Und weil wir zwei beide die gleiche Sprache sprechen.

Und weil ... seid dem es einige Leute wissen, mir immer wieder gesagt wurde: Das ist gut. Da kommt frischer Wind. Ein Wind für die Textilkunst.

Und wißt ihr was ??

Ich freu mich drauf. 
Ich werde mein Bestes geben !° 
Versprochen.



Bewerbung um das Amt der 2. Vorsitzenden
Martina Unterharnscheidt
Ich wünsche mir als Neuling, die sich für den 2. Vorstand bewirbt, dass ich hinsichtlich der
Kunst, die ja bei vielen aus dem traditionellen Patchwork entstanden ist und auch noch
entstehen wird, eine Möglichkeit finde, diese mehr an die Öffentlichkeit zu bringen. Museen,
Kunsthäuser und Ausstellungsorte sollen von der Kunst begeistert werden. Die Textilkunst
soll in Deutschland, in Europa, bekannter werden. Ich möchte in einem starken Team
arbeiten, gemeinsame Erfahrungen nutzen, um die Gilde zu dem Organ zu machen, dass man
als Textilkünstlerin in Deutschland braucht.
Neue Besen kehren gut – ein altes Sprichwort. Aber für mich immer der Beweis, dass man
mit Enthusiasmus – mit einer Leidenschaft für etwas – viele Schritte gehen kann. Und ich
hoffe, dass mir viele folgen. Nicht hinter mir, sondern mit mir.



Dienstag, 18. Februar 2014

Viele Geschichten über den Hechtzwinger

Es scheint wirklich viele Geschichten über den Hechtzwinger zu geben - nichts genaues weiß man nicht - oder doch ??

Jedenfalls steht in den Geschichtsbüchern der Stadt Dinkelsbühl einiges über den Zwinger neben dem Segringer Tor. Er gehört zu der ursprünglichen Zwingerbefestigung zur Verteidigung der Stadt.

Die Grundsteinlegung erfolgte wohl irgendwann um 1372 rum, damals als man anfing die Stadt mit einer Befestigung, einer Mauer, zu sichern. 

Er wurde dann im 30jährigen Krieg durch die Schweden schwer beschädigt (1648)und im Zug des Wiederaufbaus des Segringer Tors, durch den italienischen Baumeister Antonio Don wieder mit aufgebaut.

Das muss so um 1655 gewesen sein. Hierbei wurde ihm dann auch ein Dach "verpasst", denn die Zwingerstände waren früher nach oben offen, nur die Etage mit den Schießschachten waren mit einer (Holz) Decke verschlossen.

Im Stadtpark kann man noch eine Ruine eines solchen Turmes sehen, der so belassen wurde, wie er einst war.

Und dann wurde er wahrscheinlich irgendwann im 18. Jahrhundert zum Wohnhaus umgebaut - man erzählt auch, dass zu dieser Zeit die Wachsoldaten, durch die Wohntürme der Stadtbefestigung einfach hindurchgegangen sind bei ihren Rundgängen.  Nächtliche Ruhestörung ??

1810 wurde er dann vom Gasthaus "Zum (Blauen) Hecht" - und hierher stammt dann sein Name "Hechtzwinger" - erworben und umgebaut. Es gab einen Biergarten, der in der Abendsonne lag, der gerne besucht wurde. Viele Dinkelsbühler - auch einige, die zur Eröffnung meiner Galerie gekommen sind - konnten sich noch an diesen Biergarten erinnern.

Und 1838 wurde dann eine Kegelbahn in einer Holzbaracke angebaut - heute meine Galerie !!

Dann wurde auch das Kellerhaus - das Kellergewölbe - erweitert, denn früher wurden die Keller zur Lagerung von Lebensmittel und Bier benutzt.  Und ein Druchgang durch die Stadtmauer wurde geschaffen - wohl der heutige Eingang in unser "Kunstreich".

Um 1900 war die Gartenwirtschaft Treffpunkt der Dinkelsbühler Studenten. Pächter "Hussel" war der Studentenvater.

Etwa 1980 wurde dann der Wirtschaftsbetrieb eingestellt.

Kurze Zeit später muss unser Vermieter das "Anwesen" erworben haben und mit viel Fingerspitzengefühl für seine Geschichte umgebaut haben.

Auch er hat den Hechtzwinger als "Kunst- und Ausstellungsraum" genutzt. Auch wenn seine Kunst eine nicht so friedliche Vergangenheit hat, denn er sammelt und stellt historische Waffen aus.

Nach einigen Jahren Pause ist jetzt die Kunst wieder in den Hechtzwinger eingezogen.

Dieses Mal absolut friedliche Kunst. 

Textilkunst.


Blick vom Graben hoch zum Hechtzwinger. 

Früher muss der Graben noch mindestens 10 Meter tiefer gewesen sein. So dass das unterste Geschoss, dass auch Schießschachten aufweist, noch weit über den Boden hinausragte und auch zur Verteidigung genutzt werden konnte. Heute reicht der Boden des Grabens bis genau an die Schießschachten.


Und hier noch ein Blick von oben, vom Segringer Tor aus.

Der rechte langestreckte Bau beherbergt im vorderen Teil die Galerie, dann kommt der Übergang zum Zwingerturm und im Turm selber wohnen wir.

Und wenn ihr ganz genau hinschaut, dann seht ihr vor dem nächsten Turm - der Wächtersturm - mein kleines schwarzes Auto. 

Links die Häuser sind innerhalb der Stadtmauer - die genau alles trennt - und es sind die Häuser der ehemaligen Landsknechte und des Glockengießers - Oberer Mauerweg 2 - 10.

Nächste Woche will ich mal ins Archiv der Stadt gehen und mal sehen was ich noch so alles über den "Hechtzwinger" erfahre.

Aber zwischendurch bekommt ihr dann auch mal wieder Kunst von mir zu sehen. 

Unbedingt.





Montag, 3. Februar 2014

Lady Hechtzwinger

So schnell kommt man zu einem neuen Spitznamen !!!






Man muss halt doch hin und wieder aufpassen was man sagt ....

Aber da es nun ja dann fast alle wissen, kann ich euch auch weitere Geschichten über den Hechtzwinger erzählen..

Es war einmal ....im Jahre 1348 oder so.

Da legte man die Grundsteine für die Türme der Stadtbefestigung in Dinkelsbühl. Nach 1372 und dann wahrscheinlich noch ein paar Tage länger, begann mit dem Bau der erweiterten Stadtbefestigung.

Die heutige Stadtmauer hat eine Länge von 2,5 km und umschließt etwa 33 ha. Die Erhaltung der Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen ist das Verdienst König Ludwigs I. von Bayern und seiner denkmalpflegerischen Gesetzgebung von 1826. Auf diese Weise wurde das Erscheinungsbild der Altstadt Dinkelsbühls bewahrt. Strikte Bauvorschriften wie z.B. das Verbot von Leuchtreklame, eine vorgegebene Fenstergestaltung oder die zwingende Verwendung von Dacheindeckungen in roter Farbe sichern es auch für die Zukunft.

So. Dies zur Stadtgeschichte von Dinkelsbühl.

Im 30jährigen Krieg ist der Hechtzwinger dann schwer beschädigt worden. Der Turm selber wurde 1655 wieder aufgebaut - ein Dachbalken trägt diesen Jahreseintrag. Und 1836 (auch in einem Dachbalken zu sehen) dann erweitert worden.

Und jetzt hört mein Wissen erst einmal auf. Ich muss mal ins Archiv gehen und recherchieren, denn die Geschichte interessiert mich ja auch noch weiter.
 

Koordinaten:   49°4'5"N   10°18'52"E

Viel Spaß bein Googln in der Dinkelsbühler Geschichte. 


Montag, 27. Januar 2014

Neues Jahr - neues Glück - neue "Behausung" !

Es ist ja unglaublich !!

Mein letzter Post ist vom 3. Dezember und wir haben bald den Januar rum.

Aber ich habe ja auch eine Entschuldigung. Eine ganz eine wichtige Entschuldigung.

Wir sind umgezogen !!!

Mit Allem. Mit Sack und Pack. Mit Zuhause und Galerie.

Das ist ja wohl die beste Entschuldigung, die man abgeben kann ....

von hier .....          


nach da ....   

Sieht noch geheimnisvoll aus ???

Ist es auch noch.

Eröffnung der neuen Galerie ist dann im Februar und ab März dürft ihr mich dann wieder jeden Donnerstag zur selben Zeit besuchen kommen. Oder Ihr ruft einfach an und macht einen persönlichen Termin aus.

Und für die ganz Neugierigen unter euch... wir sind in einen alten Zwinger der Stadtbefestigung gezogen. Grundmauern sind aus 1348. Da erzählen die Wände Geschichten. Und es gibt einige Geschichten zu erzählen.

Aber erst muss ich mal die Dreigroschenoper Ausstellung im Landestheater richtig organisieren und dann die Eröffnung und dann geht es weiter.

Bleibt also mal wieder neugierig, denn es gibt bestimmt tauend und eine Geschichte.

Eine davon wäre das Verlies unter der Stadtmauer, von dem aus man im ganzen "Dinkelsbühler Berg" umherkrabbeln" könnte ... zumindest waren bis zum Krieg die Gänge noch alle miteinander verbunden. Da habe ich schon selber einige Geschichten zu gehört. Wundersame Geschichten.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Kennt ihr schon ....

..... zu viel Arbeit.

Aber ich will mich ja nicht beschweren, denn ich halse sie mir ja selber auf !!°

Neben der eigenen Ausstellung im Kunstverein Brücke in Ansbach - dort hängt mein "Angel Wings" - und den Vorbereitungen für die Ausstellung "Dreigroschenoper" ab Februar 2014 im Landestheater Dinkelsbühl .... läuft ja noch die Ausstellung "ABBA hallo!" dort und ich habe meine kleine Galerie vorweihnachtlich geschmückt und mit allerlei KunstHANDwerk von netten Kolleginnen und Kollegen "bereichert" ... darüber lest ihr aber bitte im textil.ART.galerie.Blog.




"Angel Wings"

Als Neuling im Kunstverein "Brücke 92" bin ich heuer das 1. Mal bei der Mitgliederausstellung dabei und hab mich sehr darüber gefreut, denn auch in der Vernissage sind wir "Neuen" herzlichst begrüßt worden.

Übrigens eine sehr gut besuchte Vernissage.

Grob geschätzt waren so 60 Leute mindestens da.

Aber es gibt auch in dieser Ausstellung wirklich gute Kunst zu sehen.


Wer neugierig ist und in der Nähe ist, hier ist der Link zum Kunsthaus Reitbahn 3 in Ansbach:


 Dann habe ich bei der Ausschreibung des 14. Syrlin Kunstpreises teilgenommen und bin sogar als Finalistin dabei.



"Tänzerin 1"

Sie ist eine von drei Tänzerinnen, die ich "geschneidert" habe. Also nicht nur das Kleidchen einer Tänzerin, sondern die ganze Tänzerin.

Inspiration gab es dazu genügend.

Selber als Steptänzerin habe ich ja oft genug das Bein geschwungen, dann Pina Bausch .... und nicht zuletzt Herr Baumeister. Sowieso einer meiner großen "Inspirateure".




Was kommt als Nächstes .... ???

Meine Abschlussarbeit(en) für die Masterclass .... angefangen habe ich schon mit Teil 1, hängt schon halb genäht an der Designwand. Idee ist im Kopf wie es weitergehen soll, aber es fehlt mir noch die Idee der Umsetzung .... muss ich noch ein wenig grübeln.

Und weil ich ja auch mal zwischendurch was ganz anders mache ..... es wird ein gehäkeltes GROSSES Kunstwerk geben ... 




N.O.T. = NochOhneTitel

Also noch im Entstehen .....

Mal sehen was ich daraus noch mache.

Ihr bleibt ja neugierig ???°

Gelle !!!°

Donnerstag, 7. November 2013

Unendlichkeit

Das Leben ist Bunt !°
Welche Farbe hat die Unendlichkeit ?°



Jedes Jahr organisiert Nuray Turan eine Ausstellung zu der sie deutsche, türkische und internationale Künstler einläd.

Sozusagen bildet sie eine Brücke.

Art Brigde.

Eine Brücke zu den Nationen.

Und das macht sie schon seit einigen Jahren.
So hat Sie sich dieses Jahr den Titel "Unendlichkeit" vorgenommen, denn ihre Ausstellungen sollen bis in die Unendlichkeit fortgeführt werden, sie sollen ein fester Bestandteil in der Kommunikation der Nationen sein.

Dieses Jahr haben Künstler aus 5 Nationen teilgenommen.


Zeynep Birced, Sedef Dilber, Rainer Haindl, Lothar Kniep, Aylin Menekşe,
Reza Momen, Guido Mario Mosler, Rita Peters, Elzbieta Slawinska, Ingeborg Thistle, Nuray Turan, Pembe Hilal Tüzüner, Martina Unterharnscheidt und Lili Yuan




Es ist natürlich eine Freude, wenn man an solch einer nationalen Ausstellung teilnehmen kann, besonders wenn sie auch noch in meiner Heimatstadt Köln ist.

So habe ich also die Einladung von Nuray Turan gerne angenommen und habe mir heftigst Gedanken zu dem Thema "Unendlichkeit" gemacht.

Interessanterweise stand für mich ziemlich schnell fest, dass dieses Thema ein fast christliches Thema ist. Oder bin ich ganz von selber darauf gekommen?? Ich weiß es nicht mehr, auf jeden Fall entstanden in kürzester Zeit fünf Werke mit symbolträchtigen Kreuzen. Dann hab ich mich noch etwas gesträubt, weil mir das doch zu symbolhaft war, aber dann kam der Gedanke ... klar .... wir werden christlich erzogen und da kommt der Gedanke, dass die Unendlichkeit die Zeit nach unserem Tode meint, ja wohl zu unserem Leben gehört.

Also ....... Kreuze.

Aufgeschnittene Kreuze.

Das man auch hinübertreten kann ..... in die Unendlichkeit.

Das Leben ist bunt !°
Welche Farbe hat die Unendlichkeit ?°


Unendlichkeit.
Schwarzes Loch.
Aufgesaugt.



Wundervoller kleiner Nebeneffekt der Ausstellung war, dass der Kunstjournalist schlechthin - Jürgen Kisters - beim Kölner Stadtanzeiger, die Ausstellung besucht hat ... UND .... mich namentlich erwähnt und auch einige nette Worte zu meinen Werken geschrieben hat. Bin ich ganz stolz drauf!!

""In der Unendlichkeit löst sich der einzelne "Ich" sagende Mensch auf""

Wie recht er doch hat, der Herr Kisters.


Unendlichkeit.
Weg. Wohin.
Abschied?



Unendlichkeit.
Unendlich.
Endlich.
Keit.
...