Sonntag, 25. Januar 2015

Das Jahr 2014, Teil 2 - April

Ich schwelge mal weiter in einem ereignisreichen Jahr.


2014 - ein buntes Jahr. 
Ein ereignisreiches Jahr. 
Ein Jahr voller Kunst.




Kunst ist. Art is. 

Ein Internetaktion von Bernard Bieling aus Ruppichteroth, der mit dieser Aktion bei Facebook über 200 Künstler zusammenbekommen haben. 



Begonnen hat es im Februar 2014. 
Vor einem Jahr. Jetzt ist es reif für eine Ausstellung. 

Reif für eine Ausstellung mit internationaler Kunst. 





Auch habe ich bei meinem letzten Post noch ein Ereignis aus dem März 2014 vergessen.

"Art on the Road"



„Nach Valencia in Spanien reist ein Bild der Dinkelsbühler Textilkünstlerin Martina Unterharnscheidt. Der Künstler Juan Petry holte es dieser Tage ab.

Derzeit ist der deutsch-spanische Konzeptkünstler „on the road“, um in europäischen Ländern Kunstwerke einzusammeln.  Er will damit in einer Ausstellung einen Querschnitt zeitgenössischer europäischer Kunst zeigen."
Ziat aus der Frankischen Landeszeitung .




Und was war ab April 2014 ??

3.- 5. April das große Patchworkfestival in Prag, ab 30. April die Ausstellung "Fund.Stücke" in der Kunsthalle von Schloss Dennenlohe. Am 17. Mai - Eröffnung der Ausstellung zu "125 Jahre Kunst in Dinkelsbühl". UND .... Nadelwelt Karlsruhe bei der ich das 1. Mal mein Meisterwerk präsentieren durfte. Hier auch meine Teilnahme an dem Bernina Projekt "Menschen", dass Jutta Hellbach organisiert hat.

Aber ich erzähle mal der Reihe nach.  

Prague Patchwork Meeting - PPM - wie jedes Jahr ein Großereignis für die Patchwork- und Quiltszene und als neugierige Textilkünstlerin bin auch ich dabei. Schließlich trifft man dann auch hier einige der großen Künstlerinnen aus diesem Bereich.

Es gab auch eine kleine Ausstellung am Rande - eine Idee von einem Mann !! - "Krawatten für Prag" - an der ich teilgenommen habe. 



Eine nette Idee, denn einmal wurden Krawatten im Farbkreis genäht, die einen komplett runden Tisch mit Durchmesser 120 cm belegten.

Daneben gab es einige künstlerische Interpretationen zu denen auch wohl meine Krawatten gehörten.





"Business as usual". 

So der Untertitel meiner Werke. Aber beim genauen Hinsehen war es dann nicht so gewöhnlich. 





Und zum dritten Mal habe ich dann "heuer" an der Ausstellung in der Kunsthalle des Schloss Dennenlohne teilgenommen.

Diese Mal war der Titel "Fund.Stücke" - allerlei Ideen schossen mir dabei durch den Kopf, aber dann dachte ich mir .... finden kann man ja so allerlei ... Steine, Geld, Einkaufszettel und Anregungen. 

Und manches schwimmt auch einfach im Meer herum .....


"Als die Gorch Fock unterging war Picasso in Paris"



Ich hatte mir dazu eine komplette Installation erdacht.

Denn Fund.Stücke sind mehr als nur gefundene Dinge. Es sind Dinge, Sachen, die eine Geschichte zu erzählen haben.

Und ich wollte eine Geschichte erzählen. 

!! Der kleine Dackel Picasso besuchte vor vielen vielen Jahren die große "Kieler Woche" mit seinem Herrchen, denn Herrchen war ein pensionierter Seemann, den es immer wieder an die See zog. Der immer wieder Sehnsucht nach dem weiten weiten Meer und seinen tollen Schiffen hatte.

Nun geschah eines Tages das Unglück...... 

Aber zu diesem Zeitpuntk war Dackel Picasso mit seinem Herrchen in Paris. !!




Pablo - es ist eine Hommage an Dich. Eine Hommage an einen Künstler, der sicherlich in dem weiten Meer der Kunst mehr als nur einmal suchend umherschwamm.


Ich habe noch so viel zu erzählen. Noch so viel über das Jahr 2014, dass ich es wohl nicht quartalsweise schaffe, sonst würden die Post unendlich lang.

Also beende ich es hier und heute mal wieder und lasse euch neugierig zurück.

Was ich ja ganz gerne mache .....

bis bald.

Martina 
alias Frau U.




Montag, 5. Januar 2015

Geschenke, Geschenke ....

nicht nur an Weihnachten oder zum Geburtstag bekommt man Geschenke - NEIN - auch zwischendurch gibt es so wahnsinnig nette Leute, die einem einfach etwas schenken !!!!

Frauke Schramm - Quilthexle genannt ..... schenkte mir, brachte mir zu einem unserer künstlerischen Wochenenden, mal eine Jelly Roll in  Rosa- und Grüntönen  mit.

"Du kannst doch damit sicherlich etwas anfangen "Du Künstlerin" !!!

Boahhh ..... was für eine Herausforderung !!!!!!!!!

Ich habe sie angenommen und hier ist das Ergebnis !!



Ich dachte mir, dass ich die beiden "blassen" Farben mit etwas Grau kombiniere, dann hebt es sicherlich dieses "Mädchenhafte" auf und es geht mehr ins Modern Quilting.


Aber ein dicker rosa Rand sollte dann doch noch drumherum .... 

Bin ja auch nur ein Mädchen !!!



Gequiltet hat ihn dann Korinna Schwerdt aus Würzburg auf ihrer Longarm.

Blätter für die Mitte und am Rand dann Steine zwischen denen auch immer mal wieder eine Rose "wächst".








Es ist nicht immer einfach, wenn man seine großen Quilts zu einem Longarmquiltingservice gibt. Korinna kenne ich schon lange, also habe ich ihr es überlassen wie sie meinen "Frauke Quilt" verziert.

Ihre Phantasie hat mich dann überrascht !

Die Mitte mit den vielen vielen Blättern ist schön locker und die Blätter fliegen wie in einem leichten Sommerwind über den Quilt.

Die Steine, der steinige Weg am Rand ist schwer ... manche Wege sind ja wirklich schwer zu gehen .... aber zwischendurch findet man eine Rose. Immer wieder liegt eine Rose auf dem Weg. 


Dann blieben noch ein paar Streifen übrig ..... 





Ein Kissen in der Größe 40 x 40 cm und noch eins in der Größe 80 x 80 cm sind dann noch aus der Nähmaschine gesprungen.





Bei dem kleineren Kissen habe ich eine Biese genäht, die sich nicht nach außen biegt, sondern das Kissen so aussehen lässt als wäre es ein Kissen im Kissen !!

Und weil ich es ja nicht lassen kann, habe ich beide Kissen mit einer Unmenge von Zierstichen, die meine Nähma so hergibt, verziert.

Da ich ja nicht alle Quilts, die ich nähe behalten kann, werdet ihr diesen demnächst in meinem Dawanda Shop finden - falls euch also mal irgendwann ein tolles Geschenk für jemand anderes fehlen sollte ...  denn ... Geschenke kann man immer machen. Nicht nur zu Weihnachten und zum Geburtstag !!

.......

Lasst mich euch noch ein tolle 2015 - ein erfolgreiches Jahr - wünschen. 

Und das ihr reicht beschenkt werdet. 

Manchmal vielleicht auch nur mit einem Quentschen Glück.

Martina
alias Frau U.




Sonntag, 4. Januar 2015

Das Jahr 2014, Teil 1 - Januar bis März

Viele begrüßen das neue Jahr.  Ich verabschiede das alte!


2014 - ein buntes Jahr. 

Ein ereignisreiches Jahr. 

Ein Jahr voller Kunst.


Im  Januar  sind wir in den Hechtzwinger gezogen. 

Was für ein Traum - zum Wohnen, zum Wohlfühlen und mit einer kleinen Galerie. 



Hier mal eine andere Ansicht, die man so nicht zu sehen bekommt, denn es ist aus dem Garten fotografiert. Sozusagen die Galerie von hinten .... 

Und ich habe am 13. Int. Syrlin Kunstpreis mit einem Kunstwerken teilgenommen.

Seit vielen Jahren organisiert der Syrlin Kunstverein im Rahmen der Art & Antik Messe in Stuttgart-Sindelfingen eine große Kunstausstellung mit internationalen Künstlern.

Die Tänzerin
 Später im Jahr (September) sind dann noch 3 Kunstwerke von mir mit dem Syrlin Kunstverein zu einer Ausstellung in unsere Europa Kulturhauptsadt 2014 - nach Riga - gegangen.


Im  Februar  habe ich dann meine neue Galerie mit eigenen Werken eröffnet. Zu der Eröffnung hatte ich noch die Schmuckkünstlerin Theresa Zellhuber eingeladen - Schmuck der mit textilen Techniken, wie Häkeln und Stricken - von Theresa hergestellt wird.

Insgesamt kamen 33 Gäste zu der Eröffnung meiner neuen Galerie. Darunter auch unser Oberbürgermeister und einige andere "Honorationen".



Im  März  war dann das letzte Mal Masterclass bei Britta Ankenbauer in Leipzig angesagt.
                
                 Jetzt hieß es, das Meisterwerk bis Mai, bis zur Nadelwelt fertig machen. 



Es war ein interessantes Jahr. Ein Meisterjahr der besonderen Erfahrungen, denn ich habe nicht nur für meine Kunst etwas gelernt, sogar sehr viel gelernt, sondern ich habe mich als Künstlerin auch besser erkannt. Besser einschätzen gelernt. 


Und es war auch interessant zu beobachten wie sich die anderen entwickelt haben. Und natürlich absolut interessant waren die Ergebnisse, die Kunstwerke, die nach einem Jahr fertig waren. Die Abschlußarbeiten, die "Meisterwerke".

 .......

Und dann standen da auch immer noch Kartons rum, die danach "schrien" ausgepackt zu werden.

Denn so ein Umzug bringt sowas ja mit sich .... gefühlte 1000 Kartons !!!



Was gab es sonst noch so im Januar bis März 2014 ???

Im Grassi Museum in Leipzig war eine sehenswerte Ausstellung mit Keramik Kunst.

Hier mal eine der Keramikskulpturen, die mir besonders gut gefallen hat. Irgendwie hat es mich an ein Kissen erinnert. Man schaut also doch mit einem "beschränkten" Blick: Textiles halt !!


Das Grassie Museum ist sowieso ein absolutes Muss, wenn man in Leipzig ist. Für mich eins der schönsten Museen in Deutschland. Alleine die Fenster von Josef Albers im Treppenhaus sind schon die Wucht. 

Und dann natürlich noch die Art Karlsruhe - auch so ein absolutes Muss, wenn man sich für Kunst interessiert. Denn hier findet man nicht nur wirklich gute Kunst, hier findet man reichhaltige Inspiration und man kann sehr gut erkennen wo der Kunstmarkt sich gerade befindet. Was gerade "in" ist. Denn auch in der Kunst gibt es Trends. Nicht immer verständlich, aber Kunst muss man ja nicht immer verstehen müssen. 


Monika Thiele kreiert einzigartige Fadenbilder !!

Von weitem sehen die Bilder wie Fotografien aus .... geht man näher hin, bis man fast mit der Nase dranstößt, sieht man, dass es Fäden sind ...... sehr sehr interessant.

Ihr seht, schon in den ersten drei Monaten - Januar bis März - war schon einiges los im Jahr 2014. Und wenn ich mich recht zurück erinnere, dann ging es munter weiter.

Deshalb also --- neugierig blieben, denn es geht bald weiter mit dem April.

Martina
alias Frau U.










Dienstag, 23. September 2014

Kunst im Kloster

Hier in Dinkelsbühl haben wir diese Jahr das Event "Dornröschen wach geküsst" - 125 Jahre malende Kunst in Dinkelsbühl.

Weil vor 125 Jahren die Kunststudenten der Münchner Akademie das romantische Dinkelsbühl entdeckt und es zum Kleinod für ihre Malerei "erhoben" haben und sich hier der damals neuen "Plain Air" Malerei gewidmet haben, gibt es eine lange Geschichte um die Malerei hier in Dinkelsbühl.

Es gab dieses Jahr mehrer Ausstellungen dazu, dann auch ein Wochenende im Kloster. Und hier haben bei schönstem Sommerwetter viele Künstler "unter freiem Himmel" ihre Kunst "zelebriert". Heutiges Plain Air Malen 2014.

Und Plain Air Textilkunst !!!




In meiner "Klosterzeit" sind kleine Zeichnungen mit der Maschine entstanden. 




Die ich dann zu etwas Grossem zusammengebracht habe. 




Insgesamt sind vier Werke entstanden, die ich in unterschiedlichen Techniken erarbeitet hat.
Natürlich sind meine Klosterarbeiten, die Stickarbeiten, dabei. Dann habe ich einen gepachten Untergrund genäht. Diesen wiederum habe ich mit Siebdrucktechnik gestaltet. Denn das Dinkelsbühler Kopfsteinpflaster sollte ziemlich plastisch wirken - so als wenn man gleich drüber stolpert - und natürlich die bunten Häuser Dinkelsbühls. 

Denn der Titel meiner 4 Arbeiten war: 

Dinkelsbühl ist bunt !!

So ist also in der textilen Collagetechnik, in Mixed Media, ein Triptichon plus Eins entstanden. 

3 + 1 = 4
Und so waren Sie dann bei der Ausstellung präsentiert ....



Fand ich allerdings nicht so prickelnd ... 

Ich habe Sie dann später bei einem Tag des Offenen Denkmals, 
an dem ich meine Galerie auch geöffnet hatte, so präsentiert.


Gefällt mir doch mal gleich besser !!

Und beim nächsten Mal berichte ich dann über das Voranschreiten meiner "Fast nur Weiß" Serie,
die schon wieder Zuwachs bekommen hat.

Also ... wie immer .... neugierig bleiben !!!

Martina
alias Frau U. 



Freitag, 12. September 2014

Die Serie "Fast nur Weiß"

Es ist ein Projekt bei dem ich mir vorgenommen habe jede Woche ein "fast nur weißes" Kunstwerk zu fertigen.

Eine Herausforderung !!

Jawoll. Eine richtige Herausforderung !!





 Begonnen habe ich damit im Frühjahr, zu der Zeit, als ich noch an meinem Meisterwerk arbeitete. Denn wie das bei Künstlern nun mal so ist, kann man die vielen Ideen, die man hat, nicht alle in EINEM Werk verwirklichen.

Und da ich noch so viele Ideen im Kopf habe, müssen die alle mal raus ...... alle mal zu Stoff gebracht werden. Und da ich nicht wirklich eine Serienkünstlerin bin, eher nach dem Prinzip Zufall arbeite, ist es für mich eine noch größere Herausforderung.

Es begann also wie so oft ... mit Quadraten !!






Entstanden sind wiederum 4 größere Quadrate, die ich dann zu einem Kunstwerk vereint habe: sozusagen Quadrate um Quadrate um Quadrate um Quadrate ......

Ergebnis: Quadrate im Kasten.






Und der Gedanke, eine komplette Ausstellung, eine Ausstellung nach dem aleatorischen Prinzip zusammen zu stellen, lässt mich weiter an diesem Projekt arbeiten.

Und die ersten Werke dazu habe ich bei meiner Ausstellung in der Galerie Smend in Köln gezeigt.


Mittlerweile sind einige "fast nur weiße" Kunstwerke entstanden. Es sind aber auch viele noch nicht fertig, warten auf die Fertigstellung. Und die Idee, dass ich jede Woche ein "fast nur weißes" Kunstwerk mache, gerät ein bisschen ins Stocken. Denn wie ich oben schon schrieb ... ich bin nicht wirklich eine Serienkünstlerin. Das hat so was von Fließbandarbeit und das geht irgendwie gar nicht. Aber ich bleibe dran, denn ich will mir selber beweisen, dass ich es kann ... mit Unterbrechungen !!

Und so werde ich euch jetzt so nach und nach die einzelnen Kunstwerke der Serie "Fast nur Weiß" vorstellen.

Also. Wie immer .... neugierig bleiben !!!

ART.ige Grüße aus dem verregneten Dinkelsbühl.

Martina
alias
Frau U.










Mittwoch, 6. August 2014

Besuch einer Ausstellung

Farbe im Quadrat. Amish Quilts und James Turell. 



Grandios.

Da hängen 29 alte Amish Quilts in einem  RIESIGEN  Raum. 

In einem Museum.

Was wünscht man sich mehr, als Platz für die Präsentation von textiler Kunst. 

Und gerade für diese Form der Kunst, die alten Amish Quilts, benötigt es Platz. 

Viel Platz.

Mit ihrer fast einheitlichen Größe von ca. 1,70 x 1,70m brauchen sie diesen Platz um 
– jeder für sich – 
um gebührend betrachtet zu werden.

So schreitet man förmlich andächtig von Quilt zu Quilt.
 

 Manchmal steht man auch einfach nur staunend davor...



Frau Caroline Wöhrl hat ihre beeindruckende Sammlung dem Neuen Museum Nürnberg zur Verfügung gestellt. Für eine Ausstellung, die in der Textilkunst ihresgleichen sucht.




Natürlich darf man neben der raumgreifenden Präsentation auch nicht James Turell vergessen. 

Jener amerikanische Künstler, der es geschafft hat, Licht zu einer Kunstform zu erheben.

Auch er sucht seinesgleichen und so gleitet man in den Licht“kuben“ von einem zum anderen und ist irritiert von dem wenigen Licht, dass sich wiederholt, beeindruckt, benebelt und als Lichtflecke in den Augen zurückbleibt. Eine faszinierende Erfahrung wie einen Licht „täuschen“ kann. 



James Turell  der Herr des Sky Spaces. Unbedingt mal ansehen …. Ganz unbedingt.

Und bei Wikipedia gibt es natürlich auch eine gute Übersicht. 



Hier gibt es auch einen grandiosen Film über seinen Roden Crater .... GENIALST !!

Bei Facebook ist er natürlich auch !!


 
Aber nun noch ein paar Worte zu den Amish Quilts.

Wenn man bedenkt, dass das ein oder andere „gute Stück“ an die 100 Jahre alt ist, dann steht man noch staunender davor, denn man sieht ihnen ihr Alter nicht an. Fast keiner der Quilts hat Abnutzungsspuren, auch wenn sie vom "Bett an die Wand" gewandert sind, kann man sich die hervorragende Quiltarbeiten genauestens anschauen. 
 

Stich und Stich gleich.


Stich um Stich perfekte Quiltarbeit. 

 

Wenn da nicht der Spruch: „nur Gott macht Perfektes“ wäre …. kommt man dann leicht ins Grübeln und denkt, das kann nicht wahr sein.


 Und da wir gerade bei „Gott“ sind, bei der Führung mit Frau Wöhrl und Frau Dr. Nollert, der Kuratorin dieser Ausstellung, kam die Frage auf, ob der Diamond etwas mit dem Symbol „Auge Gottes“ zu tun hat. 



 Mir drängen sich dann noch mehr Fragen auf, denn die Amish People sind ein sehr gläubiges Volk und so wollte ich dann noch wissen, jetzt, nachdem ich noch etwas darüber nachgedacht habe, ob es nicht noch mehr Symbolik in den Amish Quilts gibt.



 
Herr Wikipedia gab mir da leider keine Antwort, aber …. eine phantastische Zusammenfassung über die Amish People. Lesenswert.

Ich muss gestehen, dass ich keine Kennerin der Amish Szene bin und somit die gefundene Information in mich aufgesogen habe. Aber ich erahne, dass es da noch mehr gibt. Viel mehr was man über die Amishen und ihre Quilts wissen sollte. Oder möchte.

Es wäre ein neues Kapitel in dem großen großen Buch der Textilkunst.

Das vielleicht mal jemand schreibt.

Enttäuschen war für mich nur, dass diese alten so wundervollen Quilts Knicke hatten. Fürchterliche Knicke, die einem das Herz zusammenschnüren .... da hätte man doch mal etwas gegen tun können. Selbst so alte Schätzchen lassen sich mit "Dampf" aufarbeiten.

Aber es schmälerte nicht meine Bewunderung !!

Meine Bewunderung für dieses alte Kunsthandwerk.

Meine Bewunderung für Werke, die den Weg in ein Museum gefunden habe.

Dort wo sie einfach hingehören.

Dort wo noch mehr Textilkunst hingehört.


Die Ausstellung "Farbe im Quadrat. Amish Quilts und James Turell" ist noch bis zum 19. Oktober 2014 im Neuen Museum in Nürnberg zu sehen.  Es gibt auch noch einige Führungen, einen Film über James Turell und eigentlich lohnt sich der Besuch dort immer. Die ständige Ausstellung ist klasse und das Gebäude eine Wucht.


Und ich ziemlich begeistert..... 
auch wenn ich nur ein kleiner "Wicht" in der großen Welt der Textilkunst bin.

textil.ART.ige Grüße in die weite Welt.

Frau U.
alias Martina

(die davon träumt, dass in diesen Räumen mal Art Quilts, Modern Art Quilts hängen ...
ich wüßte auch schon  welche deutschen Künstlerinnen ich nehmen würde)