Donnerstag, 2. Juli 2015

Eröffnung des Kunstraumes option.265

Bilder sagen mehr als 1000 Worte .... .


Aufmerksame Zuhörer bei meiner "Roter-Faden-verloren-Ansprache".


Und dann ergriff Sie das Wort !!!

Meine beste Freundin.
Seit 40 Jahren.
Fast.


Besuch aus
Essen,
Heidelberg
und aus der Eifel.




Besuch aus dem Saarland und Schwaben. 


Ich wußte es ja schon immer ......

mein Meisterwerk "verführt" zu Schabernack. 


Tochter und Freund. 


"Geschäftsleute" unter sich. 



Da sagt man immer die Jugend könnte ohne nicht mehr !!!

Schon vorher raunte man, dass man zum Eifel Festival fährt.

Nun denn. Hängen wir die Glocken mal nich so hoch.
ABER == es war ein tolles Fest.
Ein Eröffnungsfest mit dem besten Wetter was man sich wünscht.
Mit den besten Gästen, die man sich wünscht und ....

Es war einfach toll !!!

Danke an alle die da waren und mit mir einen Schritt weiter auf einem zukünftigen Weg gegangen sind.

Lasst uns weiter zusammen diesen Weg gehen.

Martina
alias Frau U.

 PS: Es waren 39 Gäste gekommen und der harte Kern "tagte" bis nach Mitternacht. Und zum 2. Frühstück tauchten dann auch wieder einige auf. So sollte es sein. So soll ein "Festival" sein.



Mittwoch, 1. Juli 2015

Der rote Faden


Ich hatte ihn die ganze Zeit in der Hand ... 
und habe ihn trotzdem verloren !!!


Zu Beginn meiner Rede wußte ich noch ganz genau was ich sagen wollte, dann auf einmal ..... alles weg.

Jetzt. Jetzt fällt mir alles wieder ein !!!

Alles begann vor 5 Jahren in Nürnberg. Fast auf den Tag genau habe ich meine textil.ART.galerie eröffnet und musste dann schnell feststellen, dass TextilKUNST niemand kennt. Natürlich kennen die Leute TEXTILES. Aber nicht die Kunst, die man mit textilem Material machen kann.

Wie oft bin ich gefragt worden: haben sie keine Klamotten, kann man bei ihnen einen Nähkurs belegen undundund. Ich hab dann mal einen Nähkurs gehalten, aber schnell festgestellt, dass das nichts für mich ist.

Aber eigentlich wollte ich euch ja erzählen, dass wir - große Hilfe waren meine Tochter Lena und ihr Freund Peter - die Wände gestrichen haben, den Boden verlegt haben und los gings. 

Ein Jahr später dann in Dinkelsbühl, Nördlinger Straße: keine Wände gestrichen, Boden verlegt. Und wieder haben Lena und Peter geholfen.

Zwei Jahre später dann in Dinkelsbühl, Oberer Mauerweg: Wände gestrichen, keinen Boden verlegt.

Ein Jahr später: die Kündigung. 

3 Monate später, Effelsberg: keine Wände gestrichen (nur Flecken entfernt), keinen Boden verlegt.....

Open End !!!!!

Und jetzt wieder Sprung zurück in der Zeit: auch in Dinkelsbühl bin ich immer mal wieder nach einem Nähkurs gefragt worden. Dann haben die Leute mich nach Klamotten gefragt - immer und immer wieder. Und das allerbeste war, dass mal eine Frau hereinkam und mich fast anschrie: haben sie keine Wolle ?? 

OKee. Ab jetzt muss sich was ändern!!

Aber wie bekommt man die Leute dazu, dass sie sich die Kunst anschauen ??

In Nürnberg habe ich Lesungen, Musikabende, Märchenerzählungen für Erwachsene und noch so einiges anderes organsiert. Und die Leute haben sich interessiert die Kunst angeschaut.
Dann habe ich Ausstellungen organisiert, habe die Künste gemischt, also neben die textile Kunst, Malereien, Objekte, Collagen und Fotografien gehangen ...... und schon wurde das Publikum größer. Und anders. 

In den ersten beiden Jahren in Dinkelsbühl habe ich dann mehr auf die Touristen gebaut und gehofft, dass dadurch mehr Leute in meine kleine Galerie kommen und habe nebenbei mehr Kunsthandwerk angeboten.

Schuss in den Ofen.

Aber die Ausstellungen für das Landestheater, immer thematisch passend zum Sommertheaterstück, waren der Renner - Blues Brothers, ABBA, Dreigroschenoper - diese Ausstellungen sind sehr gut angenommen worden.

Manchmal muss man das Pferd auch mal verkehrt herum aufzäumen.

Dann der Umzug in die "Galerie im Hechtzwinger". Und jetzt endlich kamen die Leute und haben gesehen, dass es ein Kunstbetrieb, ein Ausstellungsraum für Kunst, für Textilkunst ist.

Und wieder gab es Lesungen, kleinere Workshops, Wochenendkurse mit bekannten Textilkünstlerinnen.

Alles lief bestens !!!

Bis Oktober 2014.

Die Geschichte kennt ihr. 
Also zurück in die Zukunft. 
Ende Juni 2015. 
Eröffnung des Kunstraumes option.265


Und jetzt sortiere ich noch die Fotos von der Eröffnung, bearbeite sie und morgen gibt es dann etwas mehr zu sehen.

Versprochen.

Martina 
alias Frau U.





 
 


Donnerstag, 25. Juni 2015

Übermorgen ist es soweit !!!

textil.ART.galerie wird option.265 

 
Ein Kunstraum für Textilkunst, 
für die Kunst mit textilem Material, 
aus textilem Material.

Ein Kunstraum, 
der in den Sommermonaten 
 geöffnet ist. 

Jedes Wochenende 
Samstags und Sonntags
von 14 - 18 Uhr.


Und eigentlich geht es genauso weiter wie bisher. Halt nur an einem anderen Ort mit einem anderen Namen. 

Und doch ändert sich einiges !!!

Wie das halt so ein Umzug mit sich bringt. NIcht nur, dass man einen Haufen Arbeit hat, man gefühlte tausende von Kartons packen muss, im neuen Heim erste einmal Möbel rückt, dann einräumt, alles nochmal durchwäscht, faltet, bügelt und wieder an seinen "alten" Platz im Schrank legt - nein - auch muss man neuen Regale kaufen, das ein oder andere Möbelstück anpassen und dann ist da ja noch die Galerie !!!

Die textil.ART.galerie !!

Wie kriege ich die unter ?? Wie präsentiere ich sie am neuen Wohnort ?? Was mache ich weiterhin ??

Fragen über Fragen. Kaum Zeit sie zu beantworten, weil ja die gefühlten tausende von Kartons ausgepackt werden müssen. Irgendwann der Entschluß = die bleiben erst einmal stehen. Die laufen ja nicht weg.

Gedanken. Viele Gedanken. Eine neue Idee. Ein neues Konzept.

Und es zieht viele Änderungen hinter sich her. 

Aber das habe ich auch schon erzählt. Vielen von euch erzählt und somit schreibe ich hier nichts Neues.

Aber .... übermorgen.

Übermorgen wird alles das wahr wofür ich die letzten Monate, Wochen und Tage gearbeitet habe. 

Vielleicht sogar die letzen 5 Jahre.

Denn vor 5 Jahren habe ich die textil.ART.galerie in Nürnberg gegründet.

Und nun erzähle ich euch am Samstag, bei der Eröffnung meines neuen Kunstraumes, diese Geschichte. Eine Geschichte die ziemlich blauäugig anfing, in der ich mir das ein oder andere blaue Auge holte und auch Niederlagen einstecken musste. Eine Geschichte, die aber immer wieder weiterging.  Eine Geschichte in der viel Herzblut fließt, eine in der Ideen schwirren, die eingefangen werden oder noch eingefangen werden müssen. Eine Geschichte, die bestimmt noch einige Kapitel bekommen wird.

Am Samstag beginnt das neue Kapitel. Doch mit einer neuen Überschrift.

option.265

Und die Geschichtei, die hinter dieser Zahl steckt, die erzähl ich euch dann auch noch. 

Ihr wißt schon !!

Neugierig bleiben .... wie immer.

Martina
alias Frau U. 


Und zum Schluß noch ein Blick hinter die Kulissen. 
Noch ist nicht alles fertig. 
Aber bis Samstag. 




 



Freitag, 19. Juni 2015

After Work

eine Ausstellung über das Forum Crossart Int. in der Lohnhalle in Oberhausen.

Über die Lohnhalle Oberhausen liest man so einiges. Sie ist in aller Munde, sie macht Theater, dort gibt es Floh- und Kunsthandwerkermärkte und dort wird immer wieder Kunst präsentiert. 



Sieht erst einmal ziemlich unscheinbar aus. 
Aber drinnen tobt der Bär !!!


"Nach getaner Arbeit, geht der Kumpel in die Lohnhalle um seinen Lohn abzuholen.
 

Was geschieht wenn die Arbeit vorbei ist?

Regionale crossart-Künstler aus dem Ruhrgebiet laden crossart-Gastkünstler ein, sich mit dem Thema "After Work" auseianderzusetzen.


Was bleibt uns nach getaner Arbeit? Was geschieht während des Strukturwandels? Was geschieht in uns selbst? Welche Werte bleiben uns erhalten? Was ist uns wichtig jenseits der Arbeit? Wie verändert sich eine Region?
Stichworte: Mensch, Natur, Ruhe, Kultur, Feierabend, Industrie, Veränderung, Zeit, Verfall, Ruhrgebiet, morbide Schönheiten, Alltagsinseln, Ästhetik der Zerstörung."



Ich hab meine "Die hängenden Gärten der Semiramis" ins Rennen geschickt. 

Das Kunstwerk trägt den Untertitel: Wenn Schnee fällt in Bagdad. Der Untergang einer Stadt.


Und somit war es für mich ein aktuelles Thema zu der Ausschreibung, denn auch im "Pott" geht in so vielen Städten das Licht aus. Vielleicht nicht auf so "brutale" Art und Weise wie in Bagdad, aber auch hier ist das Leid groß. 


Natürlich spielt auch für mich die Kultur rein, in dieses Kunstwerk. Natürlich hat es etwas mit Ruhe, in den Gärten, nach dem Krieg, zu tun. Veränderungen - nichts ist beständiger als die Veränderung!! Zeit, Verfall, Ruin .... alles Schlagworte, die zu meinem Kunstwerk passen und dennoch ..... 



... bleibt es eins meiner neuesten Kunstwerke. Eins das noch "frisch" ist, eins das noch nach seiner Ästhetik sucht.

Die Vernissage war reich besucht und Claudia Wädrich, als Schriftstellerin, hielt uns eine Laudatio und so kam es anschließend dann auch noch zu dem ein oder anderen Künstlergespräch. Natürlich weil man sich auch schon von anderen Crossart Ausstellungen kannte oder einfach, weil man ein neues Gesicht gesehen hatte. 

Es gab einen Artikel in der Presse, es gab Lob und es gab aber auch Schattenseiten.

So ist mein Kunstwerk beschädigt worden.

Nicht schlimm, denn es ist ja nur Textilkunst !! Da kann man ja mal an den Stoffen ziehen, einige Fetzen rausziehen oder einfach einen Kaugummi reinkleben (Sarkasmusmodus wieder aus).

Nur die Erfahrung mit der Organisation, die hat dann den absoluten Wehrmutstropfen oben drauf gesetzt. Keine Entschuldigung. Keine adäquate Reaktion.

Fazit: sicherlich passiert es immer mal wieder, kann immer mal etwas vorkommen, auch wenn ich es nie verstehen werden, dass es Menschen gibt, die anderer "Werke" beschädigen, zerstören oder sogar klauen. Aber, dass seitens der Organisation noch nicht mal eine entsprechende Reaktion kommt, dass verstehe ich dann gar nicht mehr.

Und wenn etwas passiert ist, dann findet man Lösungen, man findet Worte ... auch der Entschuldigung.


Ich hab es mit nach Hause genommen. Ich habe es repariert und so wird es nächste Woche, am 27. Juni, wenn ich meinen Kunstraum "option.265" eröffne, hängen und sich bestens präsentieren. 


So hat meine "Semiramis" auch schon etwas von Ruin, Untergang und Zerstörung zu erzählen.Und ich bin als Künstlerin um eine Erfahrung reicher, von der ich weiß, dass ich die nicht unbedingt haben muss. Aber auch die Schattenseiten gehören dazu.

Und trotzdem freue ich mich auf die nächste Ausstellung !!!

Sie gehören zum Künstlerleben dazu, sonst könnte ich euch ja meine Kunstwerke gar nicht zeigen und ihr nicht bewundernd davor stehen und mich mit Lob überhäufen ...... okee okee .... ich nehme auch Kritik entgegen. 

Lasst uns also zusammen neugierig bleiben. 

Wie immer. 

Und sehen was das Leben, 
das Künstlerleben, 
noch alles für uns bereit hält.

Martina
alias Frau U. 











Freitag, 12. Juni 2015

Nach der Veränderung ist vor dem Neuen ...

... jetzt hab ich mir aber wirklich lange genug Zeit gelassen ..... fast 3 Monate sind wir schon in Effelsberg und haben zwar immer noch einen Berg von Arbeit, aber wir fühlen uns schon so, als wären wir nie weggewesen.


Obwohl das ja mit dem Weggewesen 30 Jahre gedauert hat.

Hatte ich euch das mal erzählt, dass ich ja schon als kleines Kind eine Affinität zur Eifel hatte??

Ist wohl so, wenn man in Köln geboren wird und in dieser GROSSEN Stadt so langsam aber sicher heranwächst ... dauert ja ein paar Jahre bis man dann flügge ist und die weitere Umgebung (hinter der Eifel) erkundet.

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich die Eifel wie meine Westentasche kenne, aber ich kenn mich aus. Und wißt ihr was ?? Ich hab schon die Abkürzungen gefunden!! Und im Nachbarort lebt ein älteres Ehepaar, die sich eine Näherei, eine alte Großschneiderei, umgebaut haben und dort jetzt Bücher binden. Und dann wimmelt es hier überall voll Künstler = Maler, Bildhauer, Keramikerinnen und wieder Maler, dann entdeckte ich neulich, hier in unserem Dorf, dass es hier einen Kunstschmied gibt. Super. 

Und das Allerbeste ist ja wohl der Tante Emma Laden vorne in Lethert - da erfährt man ALLES !!! 

Also haben wir jetzt auch einen Metzger in Holzmühlheim. Der macht die beste Fleischwurst !! Weltweit. Jedenfalls für mich, denn sie erinnert mich an früher. Sie schmeckt genauso wie früher.

Also früher war das so, wenn wir in die Eifel fuhren ....

Vattern machte das Auto startklar, packte alles an Gepäck rein und Muttern packte die Provianttasche .... dicke Scheiben Fleischwurst und trockene Brötchen. Und es gab immer noch einen großen Topf mit Nudelsalat.

Unterwegs in der Eifel wurde dann irgendwo angehalten - die Wege in der Eifel sind laaaaaaang - heute immer noch - und die Kinder bekamen eine dicke Scheibe Fleischwurst in die Hand und in die andere ein trockenes Brötchen = mehr braucht man nicht zum glücklich sein und satt werden.

Heute auch noch !!!!!!!!!!!!!!!


Und ich weiß noch wie damals = ich hatte gerade meinen Führerschein frisch in der Tasche. Mittags um 14 Uhr habe ich ihn überreicht bekommen und drei Stunden später saßen wir zu Fünft in einem alten Käfer und fuhren in die Eifel .. wohin ???? Das weiß ich nicht mehr, ich weiß nur noch, dass es später wie aus Eimern goß. Wolkenbruchartige Niederschläge ließen mich Anfängerin an meine Grenzen "fahren".

Auch so was typisches aus der Eifel .... das Wetter ändert sich hier ständig ... manchmal sogar minütlich. 

Aber kräht der Hahn morgens auf dem Mist, 
ändert sich das Wetter 
oder es bleibt wie es ist !!!

Noch ne Geschichte aus der Eifel !! = Camping, Kinder- oder Jugendcamping in Hellenthal. 

Lang lang ist es her!!

Das erzähl ich euch nächste Woche, denn da muss ich mal in der alten Fotokiste stöbern ... ich weiß, da gibt es noch "Jugendbilder" - die kann ich euch ja nicht vorenthalten. 

als denn, wie immer, neugierig bleiben.

Martina
alias Frau U.


PS: Fotos sind wie immer von meinem Mann. Von Martin Woerner.







Samstag, 14. März 2015

Veränderung

Es gibt Momente im Leben die verändern einiges.

Und es gibt Momente im Leben, da trifft man Entscheidungen die sindzukunftsentscheidend.

In den letzten Monaten ist bei uns so viel passiert, dass ich manchmal mit dem Kopf schüttele und denke:

Das ist jetzt genug für die nächsten 5 Jahre !!


Wir werden umziehen. Nächste Woche. Wir werden in etwas eigenes ziehen und ich werde dort auch wieder eine kleine Galerie eröffnen. Vielleicht nicht mehr so "umfassend" angelegt wie bisher, aber dafür etwas Besonderes.  Natürlich etwas Besonderes. Es ist alles noch in Planung. Einige Idee schwirren in meinem Kopf herum und wollen durchdacht werden.


Das hier ist der neue Ort. Die neue Location. Unser neues Heim.


Vielmehr .... das Tor zur neuen Welt der Frau U.


Es ist ein Ort für um zum glücklich werden !!

Es wird anders werden. Es wird eine Mischung aus der alten Galerie und einer Werkstatt für Textilkunst werden.  Und es wird eine Sommergalerie sein, in der einige Dinge passieren werden. Es wird wieder Ausstellungen geben und ich denke, dass es auch wieder die ein oder andere Lesung gibt. Und es wird auch wieder ein Klavier in der Galerie stehen.


Hier habt ihr einen Blick hinter das große grüne Tor. Es ist unser Innnehof und hinter dem hier noch verschlossenen großen grünen Tor ist dann irgendwann dieses Jahr ... da hab ich noch etwas Arbeit ... wieder eine Galerie zu finden.

Die textil.ART.galerie Effelsberg. 

Der Name bleibt. Der Ort ändert sich.

Mehr nicht. 

Und ihr könnt euch auch bestimmt vorstellen, wie dolle ich mich darauf freue. Wie viele Ideen es dort zu verwirklichen gilt. Wie viele neue Ideen dazu kommen werden. 

Lasst euch überraschen.

Und bleibt neugierig.

Wie immer. 

Martina
alias Frau U.


ach ja ... dieser hässliche Briefkasten kommt natürlich weg !!!




Montag, 2. März 2015

Zwischendurchbericht

über eine fantastische Textilkunstausstellung in Belgien. In Haacht. 

Aber vorweg muss ich euch erzählen, was uns dort noch passiert ist.


Wir in Haacht angekommen, wollten zu dem Ausstellungsort fahren und .... Straßensperre !!!

Wir den netten Polizisten gefragt, aber er hat weder Deutsch noch Englisch verstanden. Nur immer gesagt, dass wir erst um zwei Uhr dort hin können.

Gut. Wir den Rückwärtsgang eingelegt, gedreht und versucht von der anderen Seite dran zu kommen.

Straßensperre !!

Aber dieser nette Polizist konnte ein wenig Deutsch.
Und so durften wir zu Fuss zu unserem auserwählten Ort laufen.
Und dort angekommen, standen vor der Tür wieder Polizisten. Diesmal hat man uns verstanden und aber wiederum zur Antwort gegeben, dass wir erst ab 2 Uhr rein könnten.

Warum ??

NA !!!!!!!!!!!!

Weil gerade - just in this moment - das belgische Königspaar zu Besuch in der Ausstellung ist !!

Was für ein Zufall.

Also haben wir uns unter die Menschen gemischt und "gemaulaffenfeilt". Wir hatten uns schon gewundert warum so viele Menschen da waren.

Wir haben SIE - eure Hoheiten - gesehen !!!!!!!!!!!!

Ich kann euch nur einen Link zu der dortigen Tagespresse geben, also den Beweis antreten, dass wir SIE wirklich gesehen haben, denn vor lauter Staunen und Gucken haben wir keine Fotos gemacht (nasowasaberauch).

Aber wenden wir uns etwas viel Wichtigerem zu !!

Dieser erstklassischen Ausstellung.

Ich lass mal nur Bilder sprechen.


Im Foyer die Künstlerin Jolande van Lyk.

Wundervolle gefilzte lange Werke.


Hier auch noch eine belgische Künstlerin:

Helma van Kleinwee.


Diese Filzskulpturen haben mich auch total begeistert.

Künstlerin:  Hilde Moens.




Und das war so richtig nach meinem Geschmack!!

Feuerrot und Schwarz.

Künstlerin:  Monika Loster


Wohl der absolute Hammer:

Mirjam Pet-Jacob.



Ich konnte mich gar nicht sattsehen. 


Eine italienische Künstlerin:

 Paola Cicuttini.

Tapiserie.


Gewebt. Verfilzt. Bestickt

Renata Rehorovská.






Künstlerin: Live Jacob.

Eine Skulptur der besonderen Art. 



Und auch Jette Clover ist dabei.







Leider leider ist diese Ausstellung mit dem heutigen Tag beendet. Eigentlich eine Schande, dass soll hervorragende Textilkunst nicht länger und mehr der Öffentlichkeit gezeigt wird. Am liebsten hätte ich sie alle eingepackt und in meiner Galerie präsentiert. 

Das ist für mich KUNST. 

Kunst mit textilem Material.

Einfach nur klasse !!